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Die Geschichte der Hellweg-Schule:

Fortsetzung: >>Aus dem Schulleben<<

In Französisch schrieb man u.a. Aufsätze über "Jeanne d'Arc", ferner: "Un poete sans talent"; in Englisch "Argument of the 1st and the 2nd Act of Shakespeare's Julius Caesar" und "The Theatre in Shakespeare's Time".
In Mathematik schrieben die Schülerinnen in jedem Monat eine Klassenarbeit, in Naturkunde beschäftigte man sich mit "Einigem aus der anorganischen Chemie der Metalloide".

Sichtet man das noch vorhandene Archivmaterial aus der Zeit bis 1918, so scheint es, als ob der 1. Weltkrieg mit all seinen Problemen und Auswirkungen spurlos an der Schule vorbeigegangen sei. In den Schuljahresberichten finden sich lediglich häufiger kurze Berichte über vaterländische Feiern, die an der Schule abgehalten worden seien. Erst in Abiturreden, die nach dem 2. Weltkrieg gehalten wurden, spricht man von der besonderen Rolle, die den Frauen nach den verheerenden Folgen der Weltkriege zugefallen war und die zweifelsohne, wie schon nach den Befreiungskriegen, einen emanzipatorischen Einfluss auf die Frauenbildung gehabt hatte.

Im Jahre 1924 unterrichteten an der Schule acht akademische Lehrkräfte, drei Musiklehrer, vier Oberschullehrerinnen und zwei Schulamtsbewerberinnen. Die Schule wurde von 365 Schülerinnen besucht, was die räumlichen Möglichkeiten der Schule überforderte, obwohl 1920 und 1923 die israelische Schulgemeinde der Schule Klassenzimmer ihrer in der Nähe des Lyzeums gelegenen Privatschule "geliehen" hatte.

 

 

 

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