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Die Geschichte der Hellweg-Schule:

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Schülerinnen und Lehrer waren zunächst in einer Internatsschule untergebracht. Der Unterricht wurde, um den einheimischen Schulbetrieb nicht zu stören, hauptsächlich am Nachmittag erteilt. Im Laufe des Jahres verlegte man dann die Schülerinnen nach Heringsdorf (heute Grenze BRD-Polen), so dass sich die Unterrichtssituation ein wenig entspannte.
War der Aufenthalt in Pommern verhältnismäßig ruhig, muss der überstürzte Rückweg im Januar 1945 wegen der heranrückenden russischen Soldaten eine wahre Tortur gewesen sein: Die Flucht mit der Eisenbahn, teilweise in nackten, ungeheizten Güterwagen, bei 16 Grad minus, häufig bei schlechter oder sogar fehlender Verpflegung, dauerte acht Tage.

Da durch den überstürzten Aufbruch alles zurückgelassen werden mußte (Bücherei, Mobiliar), konnte der Neubeginn in Wattenscheid nur unter größten Schwierigkeiten in Angriff genommen werden. Nach Instandsetzungsarbeiten am beschädigten Schulgebäude und politischer Zuverlässigkeitsüberprüfung der Lehrer durch die Militärregierung begann der Schulunterricht am 3. Dezember 1945 mit einer schlichten Eröffnungsfeier. Studienrat Bideau war von den Militärbehörden als kommissarischer Leiter eingesetzt worden.

>>1945 Neuaufbau>>

Bis zum Jahre 1947 teilte das Mädchengymnasium seine Klassenräume mit dem Jungengymnasium, da dessen Gebäude auf der Hochstraße während des Krieges stark beschädigt worden war.
1948 - die Unterrichtssituation hatte sich nach dem Auszug des Jungengymnasiums vorerst gebessert - übernahm Oberstudiendirektor Wempe die Leitung des Städtischen Neusprachlichen Mädchengymnasiums. Schulleiter Bideau konnte sich nun voll dem Aufbau des Jungengymnasiums widmen.

Auf dem Mädchengymnasium begann nun, was die Schülerzahlen betrifft, ein ständiger Aufwärtstrend, der bis in die achtziger Jahre anhalten sollte und die Schule immer wieder vor große Raumprobleme stellte. Als Oberstudiendirektor Wempe 1954 aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste, wurden in neun Klassen 256 Schülerinnen von 16 Lehrern unterrichtet.
Oberstudiendirektorin Dr. Peter, die am 1 . Dezember 1954 die Leitung der Schule übernahm, wurde schon im September des folgenden Jahres mit dem Problem konfrontiert, mehr als die doppelte Zahl an Schülern im Schulgebäude unterbringen zu müssen.

 

 

 

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