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>>Plan
eines Schulneubaus<<
In
den Jahren 1959-1963 wuchs die Zahl der Schülerinnen von
321 auf 392, so dass man zum erstenmal gezwungen war, zwei
Sexten einzurichten. Diese Steigerung stellte die Schule
erneut vor große Raumprobleme: Das Schulamt errechnete
1963, dass der Schule im Verhältnis zur Schülerzahl 500 m2
Raum fehlten! Man überlegte, ob sich dieses Problem durch
einen Anbau mit Pausenhalle, Gymnastikraum, Aula und neun
Klassenräumen lösen ließe, aber das Grundstück eignete
sich für eine derartige Erweiterung nicht.
1964 wurde dann schließlich als eine Art Notbehelf die
in der 2. Etage liegende Turnhalle zu Klassenräumen
umgebaut. Im nächsten Jahr fasste man dann in Anbetracht
der prognostizierten Schülerzahlentwicklung den Plan, ein
vollkommen neues Schulgebäude zu errichten, und kaufte das
Grundstück an der Lohackerstraße.
Als 1965 das Modell der Hellweg-Schule im Rathaus
ausgestellt wurde, drängten sich im Schulgebäude an der
Voedestraße schon 504 Schülerinnen. Drei neue Sexten
mussten eingerichtet werden.
>>1966
Im neuen Gebäude Hellweg-Schule<<
Am 5. Mai 1966 erfolgte der erste
Spatenstich für das neue Schulgebäude. Vier Baufirmen
arbeiteten auch in den Wintermonaten an dem Projekt, so dass
schon nach zweieinhalb Jahren Bauzeit, am 20. Dezember 1968,
das neue Schulgebäude für den Einzug der Schule
bereitstand. Dr. Peter, die mit großem Engagement den Bau
der neuen Schule vorangetrieben hatte, erlebte den Umzug in
das neue Gebäude nicht mehr. Am 18. März 1967 kam sie bei
einem Verkehrsunfall in der Nähe von Xanten ums Leben.
Studiendirektorin Irmgard Strauch
stand der Schule danach kommissarisch vor, bis Herbert
Nawroth am 25. 9. 1968 die Leitung übernahm. |