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Sarkozy, der stolze Präsident
Nicolas Sarkozy bleibt seinem Ruf, immer schneller zu sein als die anderen, treu.
Als der frisch gebackene Präsident Frankreichs durch das nächtliche Frankreich fuhr, hängte er seine Polizeistreife einfach ab. Endlich hat Sarkozy, 52, den Einzug in den Elysée-Palast geschafft. An diesen Moment hat er, wie er selbst sagte, nicht nur morgens beim Rasieren gedacht.
Als er nachts um 23 Uhr auf die Tribüne am Platz der Eintracht kletterte, wirkte er locker und gelöst. Er wollte nicht mehr staatstragend reden, sondern nur noch Freude vermitteln.
„ Heute Abend feiern wir den Sieg Frankreichs. Seid großzügig, reicht den anderen die Hände. Unser ergibt nur Sinn, wenn er der Sieg des ganzen Landes ist.“
Der weiteren sprach er über die Nächstenliebe und die Vaterlandsliebe.
Sarkozy wollte später nur noch das Glücksgefühl, das er
hatte, mit den anderen 30.000 Anhängern, teilen. Danach tritt eine Frau an
seine Seite. Es ist Mireille Mathieu. Sie stimmt die Marseillaise an: « Allons!
Enfans de la Patrie.... . »
Was Sarkozy sehr wichtig ist, dass er nicht als der konservative Politiker da steht. Er wolle verändern und nicht bewahren.
In den nächsten Tagen wird er dann sein Ministerteam zusammenstellen.