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Das Schulprogramm der Hellweg-Schule:

III: Fachübergreifende und fächerverbindende Angebote für
Unterricht

2. Umwelterziehung

Zum Leben und Lernen in der Schule gehört heute mehr denn je eine konsequente Umwelterziehung, die an der Leitidee der nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21 orientiert ist. Die Hellweg-Schule hat diese Notwendigkeit erkannt und ermöglicht und fördert ein umweltbewusstes, auf Zukunftsfähigkeit ausgerichtetes Leben und Lernen in der Schule. Organisiert wird diese Umwelterziehung sowohl als fachbezogenes als auch fächerverbindendes und fachunabhängiges Lernen in der Schule und in der Gemeinde (Öffnung von Schule).
Teilnahme an lokalen Agenda-Prozessen oder Schwerpunkte wie z.B konsequente Mülltrennung, Wasser- und Energieeinsparung, Ideen zur ökologischen Schulgeländegestaltung, Schule und Ökologie im Umfeld sind nur einige Beispiele, die diese Ziele konkretisieren.
Für die unterrichtliche Umsetzung heißt das:

2.1 Allgemeines:

Umwelterziehung/-bildung sollte nicht nur als Thema in allen Klassenstufen verankert sein, sondern sollte ein durchgängiges Unterrichtsziel in möglichst vielen Fächern sein, um dem Gebot von Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit Rechnung zu tragen:
Beginn der Umwelterziehung in der Klassenstufe 5
Umwelterziehung ermöglicht und erfordert fachbezogenes und fächerverbindendes Arbeiten
Beteiligte Fächer der Umwelterziehung sind z.B.: Erdkunde, Biologie, Religion, Physik, Deutsch, Geschichte. Weitere Fächer können dazukommen (z.B. Politik ab Kl.6)

2.2 Konkretes:

 
Konkrete Maßnahmen, Projekte, Themen könnten für den Anfang
sein:
Errichten und Betreuen eines naturnahen Gartens, die Gestaltung des Schulgeländes (jeweils mit Patenschaften)
Papiereinsparungen
Ökologische Schule/freundliche Schule: Gestaltung von Wänden , "Ecken" , Papierkörben ... (mit Patenschaften)
Energiedetektive
gesunde Ernährung (z.B. Schulfrühstück)
Teilnahme an lokalen und regionalen Umweltaktionen (z.B. USB) und Aktivitäten im Rahmen der Lokalen Agenda 21

 

Handlungsfelder Wir arbeiten bereits an folgenden Themen/Projekten Ideen, Pläne, Wünsche, Umsetzungsprobleme als Beratungsthemen für die Fachkonferenzen
Umwelt und Gesundheit Fach : Thema:
  Bio gesunde Ernährung -Problem: Was machen wir, wenn jemand die Schadstoff- belastung unserer Schule untersuchen will?
  Ps

Psychosomatik
Psychohygiene

nikotinfreier Tag an der HS
-Ek: zu allen Themen Exkursionen RG (Ruhrgebiet)
  Sp Ernährung -gute Möglichkeit im Wahlpflichtbereich durch
  Ek Immissionen Kooperation von Fächern
Bauen, Wohnen und Wohnumfeld Ek Stadtgeographie (+ Exk.)
Strukturwandel RG/IBA
 -Besichtigung und Kooperation mit Solarfabriken
  Ph Wärmedämmung
  Ku Architektur und Stadtplanung  
  Ch Werkstoffe
Abfallwirtschaft Ph Energieerzugung  - dosenfreie Hellweg-Schule
- Exkursionen
  Pk Deponien; Recycling;
Bürgerinitiativen
  Ek Müllverbrennung  
  Ch Verwendung von möglichst geringen Chemikalienmengen
Wasser und Abwasser Ch Wasseraufbereitung Brauchwasseranlage für Toiletten
  Bio Klärwerke (Kl.7)  Exkursionen
  Pk alternative Energien  
  Ek Gewässer-
verschmutzung
Renaturierung von Gewässern
Verkehr Ek Verkehrsadern und Landschaftsverbr.
Schulweg
"autofreier Tag" an der Hellweg-Schule
  Pk Priorität Autobahn?
Abhängigkeiten
Ökonomie-Politik-
Ökologie
"naturnahe" Klassenfahren
Natur und Landschaft Bio Lebensräume
Lebensgemein-
schaften
Bioindikation
"Logo" entwerfen
  Ek Nationalparks
Emscherpark (IBA)
  Pl Umweltethik  
  Rel Schöpfung
soziale Gerechtigkeit Rel 3. Welt, Menschen in
Not
in diesen Bereich kann auch das Fach Pk/Sw einbezogen werden
  Pk Armut-Reichtum Klassenverband stärken (ab 5)
  Sw Globalisierung  
  Ek soziale Disparitäten
  D sozialkritische
Literatur
 
Diese Übersicht kann und soll im Zuge ihrer unterrichtlichen Umsetzung ergänzt und erweitert werden. Dies gilt sowohl für die Themen, Projekte usw. als auch für die Handlungsfelder.

2.3. Organisatorisches

Wegen der beabsichtigten fächerverbindenden Arbeit ist es notwendig, eine Blockung beteiligter Fächer vorzunehmen (z.B. 1.Std. Ek, 2.Std. Ge).

3. Gewaltprävention

3.1 Ohne Gewalt stark

In Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Bochum, Zentrale Kriminalitätsbekämpfung – Kommissariat Vorbeugung – führt die Hellweg-Schule in allen Klassen der Jahrgangsstufe 8 ein Projekt zur Gewaltprävention durch. Der zeitliche Umfang beträgt ca. 2 Unterrichtsstunden. Das Projekt soll insbesondere zur Förderung der Zivilcourage beitragen. (Gewalt kann verhindert werden, wenn gehandelt und nicht weggesehen wird.) Das Thema wird schüler-, alltags- und handlungsorientiert in Diskussionen, Übungen und Spielen behandelt. Die Klassenlehrer nehmen an der Veranstaltung teil.

3.2 Streitschlichtung

In der Jahrgangsstufe 9 werden Streitschlichter ausgebildet. In der Schlichter-Schulung werden Schülerinnen und Schüler, die sich freiwillig dafür melden, darin ausgebildet, Streitigkeiten von Mitschülerinnen und Mitschülern zu schlichten. Sie werden darin geschult, Schlichtungsgespräche zu führen und erwerben während der Schulung die dafür notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Die Schlichter-Schulung geht von dem Grundgedanken aus, dass Schülerinnen und Schüler fähig sind, viele ihrer Streitigkeiten selbst zu schlichten und Lösungen für ihre Konflikte zu finden, unter Voraussetzung, dass sie darin geschult worden sind und eine Streit- und Schlichtungskultur entwickelt haben.

 

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